Über uns

… und wie alles anfing

Es waren einmal ein paar Jugendliche, die eines Abends im Januar 1999 zusammensaßen und fröhlich feierten. Plötzlich kam die Idee auf den Tisch: „Warum machen wir dieses Jahr nicht mal am Faschingsumzug mit?“ Gesagt, getan! Ein Thema musste her. Und noch am selben Abend wurde noch angefangen zu planen, bauen und malen. Als die Arbeit geschafft war musste natürlich auch noch ein Name her für die Faschingsgruppe. Es wurde überlegt und gegrübelt. Die verrücktesten Namen wurden zusammengestückelt und wieder verworfen. Doch auf einmal leitete doch einer aus Fasching ” Die Faschlers “ ab und somit in unserem Dialekt: “ D`Faschlas “.

Eine neue Idee war geboren und hielt sich tapfer bis Heute. Und das schönste daran ist: Wir werden immer mehr Leute, die Spaß daran haben sich zu verkleiden und zu feiern. Daraus resultieren beschlossen wir nun nach 6 Jahren Zusammenhalt einen Verein zu gründen. Nach ein paar Strapazen war es dann so weit, die Faschlas sind seit dem 15.09.2005 eingetragener Verein der Gemeinde Oberhausen-Rheinhausen.

Die erste Verwaltung 2005:

1.Vorstand: Alexander Fruh
2.Vorstand: Florian Ehringer
Schatzmeister: Nadine Rolli
Kassenprüfer: Nadine Hook, Sabrina Ahrendt
Schriftführer: Michaela Wallisch
Organisation Umzüge: Tamara Grill
Organisation Wagen: Markus Lehr
Vergnügungsausschuss: Thomas Kuderer, Mathias Rausch, Michaela Wallisch

Ach und übrigens, wenn die Faschlas nicht gerade an einem Umzug teilnehmen, sind sie meistens als Schlappen unterwegs. Der ein oder andere wird sich jetzt fragen was das überhaupt ist so eine Schlappe… Hier könnt ihr es in aller Kürze mal nachlesen. Schlappen sind Wesen, die man (fast ausschließlich) nur in der fünften Jahreszeit, der Fasenacht, zu Gesicht bekommt. Man erkennt sie sofort an ihrem herausstechenden
Aussehen. Sie sind bekleidet mit Bademantel, Pelzmantel, Nachthemd, Schottenrock, irgendwelche absurden Kopfbedeckungen. Egal ob es Tag ist oder Nacht, sie tragen schwarze Sonnenschutz-Créme im Gesicht und eine Sonnenbrille über den Augen. Denn sie sind schüchterne Wesen und wollen nicht erkannt werden. Ein zweites Indiz, dass man es mit einem Schlappen zu tun hat, ist sein Benehmen. Frei nach dem Motto „Stille Wasser sind tief“ verhält er sich 11 Monate und 3 Wochen im Jahr ruhig. An den übrigen Tagen lässt er allerdings ohne Scharm die Sau raus.
Es ist nicht auszuschließen, dass bei dem einen oder anderen der Alkohol diesen Sinneswandel auslöst. Auch die Kontaktfreudigkeit gegenüber dem anderen Geschlecht nimmt in dieser Zeit enorm zu.
Also, ich hoffe, ihr wisst jetzt, was Schlappen sind. Und wenn ihr mal einen echten Schlappen kennenlernen wollt, dann solltet ihr euch während der Faschingszeit in Oberhausen, Rheinhausen, Wiesental, Kirrlach, oder Umgebung aufhalten, denn da steppt der Bär.